Aftercare
Die Betreuung nach einer intensiven Session. Das kann Nähe, Ruhe, eine Decke, etwas zu trinken oder ein Gespräch bedeuten. Was hilft, wird vorher gemeinsam besprochen.
Kein Fachchinesisch, kein Schubladendenken: die wichtigsten Begriffe aus Kink und BDSM verständlich, respektvoll und mit Blick auf Consent.
Die Betreuung nach einer intensiven Session. Das kann Nähe, Ruhe, eine Decke, etwas zu trinken oder ein Gespräch bedeuten. Was hilft, wird vorher gemeinsam besprochen.
Ein leicht verständliches Check-in-System: Grün bedeutet „alles gut“, Gelb „langsamer oder verändern“ und Rot „sofort stoppen“.
Eine Augenbinde verändert die Wahrnehmung; Geräusche und Berührungen können dadurch anders wirken. Welche Sinnesreize angenehm sind, ist individuell und braucht Absprache.
Sammelbegriff für Bondage & Discipline, Dominance & Submission sowie Sadism & Masochism. Nicht jede Person lebt alle Bereiche aus.
Das einvernehmliche Fesseln oder Einschränken von Bewegungsfreiheit – etwa mit Seilen, Manschetten oder anderen geeigneten Hilfsmitteln.
Die empfangende Person bei einer bestimmten Handlung. Bottom beschreibt die praktische Position und ist nicht automatisch gleichbedeutend mit Sub oder submissiv.
Eine meist submissive Person, die innerhalb einer vereinbarten Dynamik spielerisch widerspricht, provoziert oder die dominante Person herausfordert. Auch hier gelten Consent, Grenzen und vorherige Absprachen.
Die Person, die auf spielerischen Widerstand eines Brats eingeht und ihn innerhalb der gemeinsamen Absprachen kontert. Die Dynamik lebt vom gewollten Kräftemessen.
Eine fürsorglich führende Rolle zwischen Erwachsenen. Zuwendung, Orientierung und mögliche Regeln werden individuell vereinbart; der Titel sagt nichts über ein tatsächliches Verwandtschaftsverhältnis aus.
Die freiwillige, informierte und konkrete Zustimmung aller Beteiligten. Sie gilt nur für das Vereinbarte, setzt die Achtung persönlicher Grenzen voraus und kann jederzeit ohne Angst vor Druck oder Bestrafung zurückgezogen werden.
Das Tragen von Kleidung jenseits gewohnter Geschlechtererwartungen. Crossdressing legt weder Geschlechtsidentität noch eine Sissy-Rolle fest.
Abkürzung für Dominance und Submission: ein bewusst vereinbartes Machtgefälle zwischen führender und sich hingebender Person.
Die empfangende Seite einer ausdrücklich vereinbarten Demütigungsdynamik. Die Person entscheidet mit, welche Worte oder Situationen gewünscht sind und wann das Spiel endet.
Die gebende Seite einer ausdrücklich vereinbarten Demütigungsdynamik, etwa mit Worten oder inszeniertem Verhalten. Was erlaubt ist und welche Begriffe tabu sind, wird vorher geklärt.
Die empfangende Seite einer ausdrücklich vereinbarten Demütigungsfantasie. Die eigene Zustimmung und festgelegte Grenzen bestimmen den Rahmen.
Die gebende Seite einer ausdrücklich vereinbarten Demütigungsfantasie. Begriffe und Situationen, die verletzen könnten, werden vorher klar ausgeschlossen.
Die Person, die innerhalb des gemeinsam vereinbarten Rahmens führt und Kontrolle übernimmt. Dominanz bedeutet dabei vor allem Verantwortung.
Ein bewusst gestalteter femininer Ausdruck kann Teil einer einvernehmlichen Fantasie sein. Er kann mit einer Sissy-Rolle verbunden sein, muss es aber nicht.
Ein besonderes Interesse an einem Gegenstand, Material, Körperteil oder einer Situation. Wie wichtig diese Vorliebe für eine Person ist, kann sehr unterschiedlich sein.
Ein Fußfetisch oder eine Fußvorliebe meint ein besonderes sinnliches oder sexuelles Interesse an Füßen. Das kann sich auf Anblick, Berührung oder eine Fantasie beziehen; Schuhe sind eine eigene Vorliebe.
Eine klare, nicht verhandelbare Grenze. Alles, was darunter fällt, findet nicht statt – weder zum Ausprobieren noch nach Drängen oder Überreden.
Eine vereinbarte Dynamik rund um zeitweise sexuelle Zurückhaltung. Eine Person kann den Schlüssel verwahren, während die andere die Einschränkung erlebt; beide Seiten brauchen eigene Absprachen.
Kitzeln kann eine eigenständige Vorliebe oder Teil eines spielerischen Austauschs sein. Was für eine Person lustig ist, kann für eine andere zu viel sein.
Latex kann durch seinen Glanz, seine Haptik oder das Tragegefühl reizvoll sein. Interesse am Material sagt nichts darüber aus, welche BDSM-Rolle jemand bevorzugt.
Leder und Lack können über Optik, Geruch, Haptik oder Kleidung faszinieren. Die Materialien werden hier als Vorliebe abgefragt, nicht als Hinweis auf eine bestimmte Rolle.
Eine erwachsene Person, die in einer vereinbarten Dynamik eine verspielte, jüngere oder umsorgte Rolle einnimmt. Die Bedeutung dieser Rolle ist persönlich und muss miteinander besprochen werden.
Praise Play beschreibt den Reiz, innerhalb einer Dynamik gezielt zu loben oder Lob zu erhalten. Das kann zu verschiedenen Rollen passen.
Interesse daran, innerhalb ausdrücklich vereinbarter Grenzen Schmerzreize zu empfangen. Daraus folgt weder eine submissive Rolle noch Interesse an jeder Art von Schmerz.
Eine Bezeichnung für die führende Person in einer besonders strukturierten M/s-Dynamik. Welche Regeln auch außerhalb einer Session gelten, legen alle Beteiligten ausdrücklich gemeinsam fest.
Ein inszeniertes Szenario mit medizinischen Rollen, Sprache oder Atmosphäre. Eine Fantasie über solche Rollen ist keine Zustimmung zu tatsächlichen medizinischen Eingriffen.
Natursekt ist eine Bezeichnung für Urin in einem sexuellen Kontext. Diese Perspektive meint das Interesse der empfangenden Person; eine Fantasie ist keine Zustimmung zu einer Handlung.
Natursekt ist eine Bezeichnung für Urin in einem sexuellen Kontext. Diese Perspektive meint das Interesse der gebenden Person; sie lässt sich unabhängig von der empfangenden Seite betrachten.
Die symbolisch führende Seite einer vereinbarten Besitzdynamik. Anders als ein Pet Handler muss ein Owner nicht mit Petplay verbunden sein; Rechte und Grenzen bleiben bestehen.
Eine Person, die freiwillig in eine Tierrolle schlüpft – zum Beispiel als Puppy, Kitten oder Pony. Pet Play kann verspielt, fürsorglich, ritualisiert oder erotisch sein, muss aber nicht sexuell sein.
Die betreuende oder führende Person in einer Petplay-Dynamik. Je nach Absprache gehören Fürsorge, Kommandos oder Spiel dazu; ein Handler muss nicht auch in anderen Situationen dominant sein.
Eine Spielart, in der eine erwachsene Person etwa eine Puppy-, Kitten- oder andere Tierrolle annimmt. Pet und Handler beschreiben mögliche Positionen innerhalb dieser Dynamik.
Die verfolgende Seite eines einvernehmlichen Primal-Spiels. Instinktives Jagen oder Kräftemessen ist hier eine Rolle und nicht automatisch mit Dominanz im Alltag verbunden.
Die gejagte oder empfangende Seite eines einvernehmlichen Primal-Spiels. Auch diese Person bestimmt Grenzen und kann das Spiel jederzeit beenden.
Die symbolisch hingebende Seite einer vereinbarten Besitzdynamik. Das Wort beschreibt eine Rolle und keinen tatsächlichen Verlust von Rechten oder Selbstbestimmung.
Eine Person, die andere Menschen fesselt, häufig mit Seilen. Die aktive Bondage-Rolle beschreibt ein Interesse oder eine Tätigkeit, aber noch keine Ausbildung oder sichere Beherrschung einer Technik.
Eine Person, die Bondage aus der gefesselten Perspektive erleben möchte. Rope Bunny oder Rope Bottom sagt für sich genommen nichts darüber aus, ob jemand submissiv ist.
Interesse daran, innerhalb ausdrücklich vereinbarter Grenzen Schmerzreize zu geben. Das kann mit Dominanz zusammenkommen, beschreibt aber eine andere Vorliebe als das Führen einer Dynamik.
Ein vorher vereinbartes Wort, das eine Handlung oder Session stoppt. Für Situationen ohne Sprache braucht es zusätzlich ein nonverbales Zeichen.
Interesse an der empfangenden Seite kontrollierter, vereinbarter Schmerzreize. Auch dabei bleiben Art und Intensität persönliche Grenzen.
Interesse an der gebenden Seite kontrollierter, vereinbarter Schmerzreize. Der Reiz einer Handlung und eine dominante Rolle sind unterschiedliche Fragen.
Das Material, die Form oder der Anblick bestimmter Schuhe und Stiefel kann eine eigene Vorliebe sein. Sie setzt kein Interesse an Füßen voraus.
Eine submissive Rolle, bei der vereinbarte Aufgaben, Rituale oder praktische Unterstützung im Vordergrund stehen. Das kann ganz ohne Schmerz oder Fesseln stattfinden.
Eine ausführende Person, die eine Handlung vor allem nach den Wünschen der empfangenden Person gestaltet. Aktiv zu handeln bedeutet dabei nicht automatisch, die Machtdynamik zu bestimmen.
Ein vereinbarter Zeitraum, in dem BDSM praktiziert wird. Dazu gehören Vorbereitung, Absprachen, das eigentliche Spiel und die Nachsorge.
Der Reiz, sich in einem dafür vereinbarten Rahmen von anderen beobachten zu lassen. Das Einverständnis der betrachtenden und beteiligten Menschen gehört dazu.
Eine selbst gewählte Rolle rund um femininen Ausdruck oder Feminisierung. Kleidung allein macht niemanden zur Sissy; der Begriff legt weder Geschlechtsidentität noch Interesse an Demütigung fest.
Die hingebende Person in einer ausdrücklich vereinbarten M/s-Dynamik. Der Rollenname hebt Selbstbestimmung und das Recht, Zustimmung zurückzuziehen, nicht auf.
Ein Bereich, der Unsicherheit auslöst oder nur unter bestimmten Bedingungen denkbar ist. Ein Soft Limit ist keine automatische Zustimmung.
Impact Play ist ein Sammelbegriff für vereinbarte Schlagreize; Spanking bezeichnet eine mögliche Form davon. Interesse an Impact Play bedeutet nicht, jede Intensität zu mögen.
Eine Vorliebe für den Anblick oder das Tragegefühl von Strümpfen und Nylons. Sie kann unabhängig von einer Vorliebe für Schuhe oder andere Kleidung bestehen.
Die Person, die innerhalb des vereinbarten Rahmens Kontrolle abgibt. Ein Sub darf immer Nein sagen, Grenzen setzen und Consent jederzeit einschränken oder zurückziehen. Submission hebt Selbstbestimmung niemals auf.
Ein möglicher veränderter, oft sehr fokussierter oder schwebender Zustand während einer intensiven Session. Er kann Kommunikation erschweren.
Eine Person, die sowohl dominante als auch submissive Rollen einnehmen kann – abhängig von Stimmung, Dynamik und Gegenüber.
Teasing ist spielerisches Reizen; Denial meint das vereinbarte Hinauszögern oder Vorenthalten einer erhofften Fortsetzung. Beide können unabhängig von einer festen Rolle interessieren.
Warme oder kühle Sinnesreize können Teil einer Fantasie sein. Interesse an Temperatur sagt noch nichts über gewünschte Intensität oder eine konkrete Praktik aus.
Die ausführende Person bei einer bestimmten Handlung. Top ist nicht automatisch gleichbedeutend mit Dom – Technik und Machtdynamik sind nicht dasselbe.
Bestimmte Kleidungsstile oder inszenierte Outfits können Teil einer Fantasie sein. Welche Bedeutung ein Outfit hat, hängt von den beteiligten Personen und ihren Absprachen ab.
Der Reiz, anderen mit deren Einverständnis zuzusehen. Bloße Anwesenheit oder ein öffentlicher Ort bedeuten keine Zustimmung zum Beobachten.
Versuche es mit einem anderen Wort oder zeige wieder alle Kategorien an.
Von der ersten Frage bis zum Nachgespräch: Grundlagen, Consent, Grenzen und erste Absprachen verständlich erklärt.
Wie unterscheiden sich Dom, Sub und Switch? Und wie bleiben Absprachen, Limits und Stoppsignale klar?
Drei Modelle, die Consent, Risiken und persönliche Verantwortung unterschiedlich gewichten.
Entdeckt Rollen wie Dom, Sub oder Switch und erkundet Fetische und Vorlieben in einem zweiten Test. Eure Antworten werden weder gespeichert noch übertragen.
Das Lexikon kann mit euren Fragen wachsen – verständlich, respektvoll und ohne unnötigen Szene-Sprech.